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Gangster entdecken virtuelles Geld – China verbietet Bitcoin-Transaktionen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Chinas Zentralbank hat den Finanzinstituten des Landes Transaktionen mit der virtuellen Währung Bitcoin verboten. „Die Institutionen sollten keine Geschäfte mit Bitcoin aufnehmen“, teilte die Notenbank in Peking mit. Beim Bitcoin handle es sich um ein hochspekulatives Online-Produkt und keine verlässliche Währung, warnte die Zentralbank. Diese Schritte seien nötig, um Geldwäsche und anderen kriminellen Geschäften mit Bitcoin entgegenzuwirken, hieß es weiter.

Zusammen mit fünf Ministerien sei ein Leitfaden für den Umgang mit dem Anlageprodukt entwickelt worden, der strenge Beschränkungen vorsieht. Allerdings werde damit der Bitcoin nicht komplett in China verboten. Im Internet dürfen Nutzer weiterhin Bitcoin nutzen, aber nicht in die chinesische Währung Yuan umtauschen.

Vergangene Woche hatte der Kurs der Digitalwährung erstmals die Marke von 1000 US-Dollar geknackt – Anfang 2013 lag die Hackerwährung noch bei 13 Dollar. Bitcoins sind virtuelle Geldeinheiten, deren Wert an keine andere Währung gekoppelt ist.


GSG-9 nimmt Bitcoin-Betrüger fest


Dass die chinesischen Sorgen nicht umsonst sind, belegt ein Einsatz der deutschen Spezialeinheit GSG 9. In Niedersachsen und Bayern wurde die Gruppe aktiviert, um mutmaßliche Bitcoin-Betrüger festzusetzen – erfolgreich. Das Bundeskriminalamt konnte zwei Verdächtige festnehmen, die über ein Netz gekaperter Computer digitales Geld produziert haben sollen. Gegen drei Beschuldigte werde wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetruges ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft Kempten mit. Die Behörden beschlagnahmten Einheiten der Kunstwährung mit einem Marktwert von 700 000 Euro.

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