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Abhängigkeit von Energieimporten : G7-Energieminister beraten Alternativen zu russischem Gas

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Die Energieminister der sieben führenden Industriestaaten beraten heute bei einem Sondertreffen in Rom über Alternativen zu der starken Energieabhängigkeit von Russland.

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2014 | 08:24 Uhr

Rom | An den Schlussberatungen des zweitägigen G7-Ministertreffens nimmt auch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) teil. Kanada und die USA hatten sich als zuverlässigere Partner bei der Gasversorgung angeboten, allerdings ist der Aufbau einer Versorgung mit Flüssiggasimporten aus Nordamerika kompliziert und teuer. Das Treffen in Rom soll den G7-Gipfel der Staatschefs in Brüssel vorbereiten.

Die EU-Staaten beziehen rund 35 Prozent ihrer Importe an Rohöl und 30 Prozent der Erdgas-Importe aus Russland. Trotz der aktuellen Spannungen zwischen Russland und dem Westen verspricht das Land, Lieferverpflichtungen einzuhalten. Als Reaktion auf die Abspaltung der Krim von der Ukraine war Russland Ende März aus der seit 1998 bestehenden G8-Gruppe vorerst ausgeschlossen worden. Seither gibt es wieder Treffen der G7, denen Deutschland die USA, Kanada, Japan, Italien, Großbritannien und Frankreich angehören. Nach Angaben von Gabriels Ministerium sind auch mehr Anstrengungen zum Energiesparen und „der Ausbau erneuerbarer Energien zentrale Bausteine auf dem Weg hin zu einer Verringerung der Abhängigkeit von Energieimporten“.

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