„DVB-T2“-Geschäft : Freenet wächst – vor allem im Fernsehgeschäft

Das Unternehmen ist der einzige kommerzielle Anbieter für den neuen Fernsehstandard DVB-T2. Das hat Auswirkungen.

shz.de von
23. März 2017, 12:16 Uhr

Hamburg | Der Telekommunikations-Anbieter Freenet hat seine Geschäfte ausgedehnt und zahlt den Aktionären eine höhere Dividende. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag nach einer Sitzung des Aufsichtsrats in Hamburg mit und bestätigte damit vorläufige Zahlen vom Anfang des Monats. Danach erhöhte sich der Umsatz um knapp acht Prozent auf 3,36 Milliarden Euro. Das sei vor allem auf den Beitrag des neu geschaffenen Segments „TV und Medien“ in Höhe von 219 Millionen Euro zurückzuführen.

Im vergangenen Jahr hatte Freenet die Media Broadcast Gruppe übernommen und ist damit der einzige kommerzielle Anbieter für den neuen Fernsehstandard DVB-T2 (Was es damit auf sich hat, lesen Sie hier). Wer damit Privatfernsehen schauen will, benötigt einen Zusatzstick von Freenet.

Freenet ist nicht nur einer der führenden netzunabhängigen Anbieter von Dienstleistungen rund um die Telekommunikation, sondern verkauft auch Hardware und digitale Lifestyle-Produkte.

Das Kerngeschäft Mobilfunk steuert mit 3,13 Milliarden Euro und einem Wachstum von 2,1 Prozent allerdings den weitaus größten Beitrag zum Umsatz bei. Das Konzernergebnis war leicht rückläufig, von 221,5 auf 216,4 Millionen Euro. Dennoch erhalten die Aktionäre eine erhöhte Dividende von 1,60 Euro je Aktie, nach 1,55 Euro im Vorjahr. Freenet versorgt rund zwölf Millionen Kunden mit Mobilfunk-Dienstleistungen und beschäftigt fast 4900 Mitarbeiter.

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