A330 : Flugreisende können in Airbus-Maschinen im Frachtraum schlafen

Schlafen im Frachtraum: Die Unterdeck-Betten sind als Module geplant.

Schlafen im Frachtraum: Die Unterdeck-Betten sind als Module geplant.

Airbus baut in Frachträume seiner A330–Maschinen Schlafplätze ein. Auch für Kinder gibt es neue Zonen.

shz.de von
11. April 2018, 17:36 Uhr

Hamburg | Fluggäste können sich auf langen Strecken möglicherweise schon bald zum Schlafen in den Frachtraum zurückziehen. Der Flugzeughersteller Airbus will Schlafplätze im Bauch der Maschinen schaffen. Die Schlafkabinen sollten ab 2020 zunächst für den A330 angeboten werden, teilte das Unternehmen auf der Messe Aircraft Interiors Expo in Hamburg mit.

Die Unterdeck-Betten für Passagiere sind demnach als Module geplant, die sich bei Bedarf einfach gegen normale Frachtcontainer austauschen lassen. Das Ladesystem soll dadurch nicht beeinträchtigt werden. Das Konzept entwickelte Airbus gemeinsam mit dem Unternehmen Zodiac Aerospace. Es habe bereits positive Rückmeldungen von einigen Fluglinien gegeben, hieß es.

Weitere Skizzen in der Mitteilung zeigen unter anderem auch Module, die als „Kids & Familiy Zone“ mit Spielbereich oder Konferenzraum eingerichtet sind.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen