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Fisch wird teurer – Krabben werden günstiger

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Fisch ist relativ teuer geworden, bleibt bei den Verbrauchern in Deutschland aber beliebt – auch wenn der Verzehr im vergangenen Jahr leicht nachgelassen hat. Pro Kopf ging der Verbrauch um 300 Gramm auf 15,2 Kilogramm Fisch und Meeresfrüchte zurück, teilte das Fisch-Informationszentrum (FIZ) in Hamburg mit. Grund dafür seien die hohen Preise, denn die Ausgaben der Konsumenten für Fisch lagen mit 3,3 Milliarden Euro um ein Prozent über dem Vorjahr und damit auf einem Rekordstand.

Der meiste Fisch wird nicht frisch verkauft, sondern industriell verarbeitet, zum Beispiel zu Fischstäbchen und Fischfrikadellen aus der Tiefkühltruhe, zu Konserven und Marinaden. Deutschland hat dabei eine starke Position: Rund 1,8 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte werden jährlich eingeführt, die Hälfte davon wieder ausgeführt.

Eine gute Nachricht kommt von den Krabbenfischern: Zu Beginn der Herbstsaison steigt nach Angaben des Deutschen Fischerei-Verbandes die Menge der gefangenen Krabben an der Nordseeküste. Dadurch seien die Erzeugerpreise innerhalb der letzten Tage gesunken. Nachdem Ende Juli bis zu 8,50 Euro für ein Kilo Krabben gezahlt wurden, seien es derzeit nur bis zu 6,00 Euro. Für die Verbraucher sollen daher die Preise ebenfalls sinken. Stellenweise sei der Preis für ein Kilogramm ungeschälte Krabben bereits unter zehn Euro gefallen.

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