Marktnische : Fairer Handel legt weiter zu

Das meiste Geld gaben die Kunden für Waren mit dem «Fairtrade»-Siegel aus: gut eine Milliarde Euro.
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Das meiste Geld gaben die Kunden für Waren mit dem «Fairtrade»-Siegel aus: gut eine Milliarde Euro.

Von Kaffee bis Kleidung: Für Produkte aus dem sogenannten fairen Handel geben die Deutschen immer mehr Geld aus.

shz.de von
20. Juli 2017, 12:09 Uhr

Im vergangenen Jahr erreichte der Umsatz die Rekordsumme von 1,3 Milliarden Euro, ein Plus von 14 Prozent verglichen mit 2015, wie der Verband Forum Fairer Handel mitteilte.

Jeder dritte Euro davon entfällt auf Kaffee. Wachstumstreiber sind seit einiger Zeit nicht mehr Weltläden und Aktionsgruppen, sondern Supermärkte und Discounter.

Es gibt mehrere Kennzeichen für Produkte, deren Anbieter besonderen Wert auf gerechte Löhne und bessere Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern legen.

Das meiste Geld gaben die Kunden für Waren mit dem «Fairtrade»-Siegel aus: gut eine Milliarde Euro. Trotz des Wachstums bildet der faire Handel eine Marktnische; rechnerisch lagen die Gesamtausgaben vergangenes Jahr pro Kopf bei etwa 16 Euro.

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