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Experten warnen vor Preis-Panik am Immobilienmarkt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Trotz stark steigender Preise in vielen Städten entwickelt sich der deutsche Immobilienmarkt aus Expertensicht insgesamt stabil. „Eine spekulative Übertreibung ist allenfalls für wenige Toplagen in besonders gefragten Stadtteilen zu vermuten“, erklärte gestern Tobias Just, Regensburger Professor für Immobilienwirtschaft, bei der Präsentation einer Studie in Berlin. Noch seien diese Teilräume zu klein, als dass die gesamte Volkswirtschaft Schaden nehmen könnte, wenn dort die Preise einbrechen. Entwicklungen wie vor der Finanzkrise in den USA, Spanien und Irland seien in Deutschland momentan auszuschließen. Dort waren die Preise für Häuser- und Wohnungen nach einem starkem Anstieg plötzlich eingebrochen, was die Krise mit auslöste. Deutsche Immobilien seien dagegen solide finanziert, betonten die Studienauftraggeber, der Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung und die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung.

„Wohnungspreise und Mieten sind seit Mitte der 90er Jahre in Deutschland geringer gestiegen als die Verbraucherpreise“, schreiben die Autoren. „Von einer Überhitzung des Marktes oder einer Preisblase kann nicht die Rede sein“, betont auch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. „Trotz historisch niedriger Zinsen ist keine massive Ausweitung der Kreditvergabe für den Erwerb von Wohnraum zu beobachten.“

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erstellt am 23.Okt.2013 | 00:31 Uhr

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