Excel-Tabelle reicht nicht als Fahrtenbuch

Wer mit dem Firmenwagen  hauptsächlich  Dienstfahrten unternimmt, sollte   ein Fahrtenbuch führen. Foto: dpa Foto:
Wer mit dem Firmenwagen hauptsächlich Dienstfahrten unternimmt, sollte ein Fahrtenbuch führen. Foto: dpa Foto:

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03. Mai 2013, 03:59 Uhr

Berlin | Ein Fahrtenbuch für einen privat genutzten Dienstwagen muss sorgfältig geführt werden. In dem Buch müsse der Fahrer lückenlos nachweisen, welche Fahrten betrieblich und welche privat waren, erklärt die Bundessteuerberaterkammer in Berlin. Andernfalls könne es Probleme mit dem Finanzamt geben.

Wichtig zu beachten: Das Fahrtenbuch muss so geführt werden, dass nachträgliche Änderungen nicht mehr möglich sind. Excel-Tabellen seien daher nicht ausreichend. Sie seien manipulierbar.

Das Fahrtenbuch sollte möglichst unmittelbar im Anschluss an die betreffenden Fahrten gepflegt werden, empfiehlt die Bundessteuerberaterkammer. Zu den Pflichtangaben gehören bei beruflichen Fahrten das Datum, das konkrete Ziel der Fahrt und der Grund, der Kilometerstand zu Beginn und am Ende einer Fahrt sowie die möglichst exakte Bezeichnung des jeweiligen Ortes. Für Privatfahrten genügen die Kilometerangaben. Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sind gesondert zu kennzeichnen.

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