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Europas größte Kartoffelmesse hat die Tore geöffnet

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2014 | 16:32 Uhr

Die internationale Kartoffelfachmesse PotatoEurope 2014 hat gestern in Bockerode bei Hannover begonnen. Martin Umhau, Präsident der Union der deutschen Kartoffelwirtschaft, stellte zum Auftakt ein Nord-Süd-Gefälle in Kartoffel-Deutschland fest: „Der Norden liebt es eher fest, der Süden eher mehlig.“ Und als Experte weiß er auch, warum: „Die Norddeutschen mögen Bratkartoffeln und Kartoffelsalate, die Süddeutschen Knödel oder Brei.“ Werbung für die Knolle tut Not, der Absatz sinkt. Vor allem bei jungen Leuten leidet das Image der einst beliebtesten Knolle der Deutschen – nicht nur wegen des mittlerweile widerlegten Images als Dickmacher. Im Schnitt verzehrt ein Deutscher pro Jahr gerade mal 60 Kilogramm – noch vor einigen Jahren lag der Wert noch doppelt so hoch. Das wollen die mehr als 220 Aussteller aus 13 Ländern ändern. Zwei Tage lang informieren sie über Neuheiten und Trends für die Kartoffelproduktion. Im Zentrum stehen die Themen Züchtung, Düngung, Produktionstechnik, Pflanzenschutz, Verarbeitung sowie der Handel.

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