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Online-Händler : Eröffnet Amazon einen Laden in Berlin?

vom

Anfang November hat der Internet-Händler Amazon einen Laden in den USA eröffnet. Nun könnte es auch in Berlin bald soweit sein.

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2015 | 15:10 Uhr

Berlin | Kommt ein Laden von Amazon auch nach Deutschland? Zumindest angedeutet hat das der Amazon-Chef Deutschlands Ralf Kleber im Interview mit dem Tagesspiegel. „Läden einzurichten war immer eine Option. Berlin wäre ein Top-Kandidat für einen Amazon-Laden", sagt Kleber. Und weiter: „In keiner anderen deutschen Stadt haben wir in so vielen Bereichen investiert, sind wir so breit vertreten und haben wir so viel vor."

Mit der Eröffnung von Läden geht Amazon neue Wege. Ausgerechnet der Internet-Händler hatte mit seinem großen Angebot an Büchern und den Kostenvorteilen des Online-Geschäfts in den vergangenen Jahren den Niedergang der großen amerikanischen Buchhandels-Ketten beschleunigt. So schloss der Branchenriese Barnes & Noble seinen großen Standort in Seattles University Village bereits 2011.

Anfang November hatte Amazon bekanntgegeben, einen Laden in der US-Stadt Seattle eröffnet zu haben. Amazon wolle die Vorteile des Online-Einkaufs und des stationären Handels verbinden, hieß es. Neben jedem ausgestellten Buch werden Kärtchen mit der Amazon-Bewertung platziert, die Preise im Laden und im Internet sollen gleich sein.

Nach wie vor, so Kleber, sollen Kunden die Wahl zwischen dem Online-Kauf und dem im Laden haben. Denn nach wie vor verkaufe der Online-Riese zahlreiche Bücher über das Internet.

Konkret ist derweil jedoch noch nichts. Trotzdem: Streiks würden Kleber jedenfalls keine Angst machen. „Mal ehrlich: Wenn Glatteis ist, juckt uns das weit mehr, als wenn Verdi zum Arbeitskampf aufruft. Es hat noch kein Paket seinen Adressaten zu spät erreicht, weil gestreikt wurde", betont er im Interview mit dem Tagesspiegel.

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