Erfolgreiche Luftfahrtmesse – 1100 Flugzeuge verkauft

Der Airbus A 380 zog zwar die Blicke vieler Zuschauer auf sich, doch im Verkauf liefen ihm die kleineren Maschinen vom Typ A320 neo und A330 neo den Rang ab.
Der Airbus A 380 zog zwar die Blicke vieler Zuschauer auf sich, doch im Verkauf liefen ihm die kleineren Maschinen vom Typ A320 neo und A330 neo den Rang ab.

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20. Juli 2014, 17:27 Uhr

Auf der Luftfahrtschau in Farnborough haben die Aussteller in diesem Jahr so gute Geschäfte gemacht wie nie zuvor. In der Summe hätten die Abgeschlossenen Verträge und Vorverträge ein Volumen von 201 Milliarden Dollar (148,6 Milliarden Euro), teilten die Veranstalter mit, das sei Rekord. Mit dem letzten Publikumstag ist gestern die einwöchige Messe südwestlich von London zu Ende gegangen.

Von Montag bis Freitag wurden 1100 Flugzeuge im Gesamtwert von 152 Milliarden Dollar verkauft, dazu kamen Triebwerke und Verträge über Serviceleistungen. Mehr als 100 000 Besucher sahen die ausgestellten Jets, Hubschrauber und Drohnen auf dem Boden und in der Luft. Als positives Signal für die gesamte Luftfahrtbranche wertete Messe-Chef Shaun Ormrod die Zahlen. „Es gibt schon jetzt einen Rückstau bei Bestellungen und diese zusätzlichen Bestellungen werden die Hersteller im Geschäft halten und für einige Jahre Arbeitsplätze sichern“, sagte er.

Den Löwenanteil der Flugzeuge schlugen die beiden Marktführer Boeing und Airbus los. Vor allem die spritsparenden Neuauflagen der Mittel- und Langstreckenjets A320 und A330 mit dem Beinamen „neo“ liefen bei Airbus hervorragend, über 500 Maschinen schlossen die Europäer Verträge oder Vorverträge ab. US-Rivale Boeing kam auf gut 200 Flugzeuge. Trotzdem liegen die Amerikaner in der Auftragsbilanz für dieses Jahr weiter vorn.

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