Energiewende: Familienunternehmen fürchten Standortnachteil

shz.de von
01. April 2014, 16:28 Uhr

Die großen Familienunternehmen befürchten wegen der Energiewende und hoher Stromkosten eine sinkende Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Einer Umfrage zufolge meint die Hälfte, dass der Ökostromausbau zu einem deutlichen Wettbewerbsnachteil gegenüber der Konkurrenz im Ausland wird. Jeder dritte Betrieb hält es für denkbar, in den nächsten zwei Jahren Bereiche ins Ausland zu verlagern. Noch aber fällt das Urteil positiv aus: 83 Prozent halten die Bedingungen hierzulande für besser als im internationalen Vergleich, wie aus der Umfrage des Industrieverbandes (BDI), der Deutschen Bank und des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) hervorgeht. 40 Prozent wollen in diesem Jahr die Investitionen erhöhen.

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