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Energieriese RWE bangt um Dea-Verkauf

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der hoch verschuldete Energiekonzern RWE muss weiter um den milliardenschweren Verkauf seiner Öl- und Gastochter Dea bangen, der eigentlich bis Ende 2014 über die Bühne gehen sollte. „Ob wir die Gespräche bereits 2014 abschließen können, lässt sich derzeit nicht absehen“, schrieb Vorstandschef Peter Terium gestern an die Aktionäre zur Vorlage der Quartalszahlen. Der geplante Erlös von 5,1 Milliarden Euro aus dem Verkauf an ein Unternehmen des russischen Oligarchen Michail Fridman sollte fast vollständig in den Schuldenabbau fließen. Der Essener Konzern hat knapp 31 Milliarden Euro Nettoschulden.

Ein Scheitern des Verkaufs wäre für RWE ein schwerer Schlag. Die Bundesregierung hatte dem Verkauf trotz der Ukraine-Krise zugestimmt. Die britische Regierung blockiert aber wegen der politischen Sanktionen gegen Russland das Geschäft. London hat ein Mitspracherecht, da auch Förderprojekte in Großbritannien betroffen sind. „Wir arbeiten daran, die Transaktion zügig abzuschließen“, erklärte Terium.

RWE Dea ist Miteigentümer der Nordsee-Ölplattform-Mittelplate. Daneben arbeitet das Unternehmen derzeit an der Reaktivierung von Förderfeldern in der Ostsee – unter anderem im Feld Schwedeneck-See in der Kieler Bucht.

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erstellt am 13.Nov.2014 | 16:10 Uhr

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