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Banken : Endgültiger Schlussstrich unter Citigroup-Rettung

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Knapp fünf Jahre nach der Lehman-Pleite ist die Rettungsaktion für die Citigroup endgültig abgeschlossen.

Der US-Einlagensicherungsfonds FDIC verkaufte Anleihen der Bank im Volumen von 2,4 Milliarden Dollar (1,8 Mrd Euro), die er als Absicherung für die in der Finanzkrise gegebenen Garantien erhalten hatte. Das teilte die Bank am Montagabend (Ortszeit) mit. Damit ist der Staat jetzt auch nicht mehr über Umwege finanziell bei der Citigroup engagiert. Die wegen der Finanzkrise erworbenen Citigroup-Aktien hatte der Staat bereits im Jahr 2010 mit viel Gewinn losgeschlagen. Die Citigroup war in der Finanzkrise einer der größten Sanierungsfälle unter den US-Banken.

Der Staat hatte zwischenzeitlich 45 Milliarden Dollar in die Bank gepumpt. Zudem sicherte der Staat Risiken über mehrere hundert Milliarden Dollar ab. Da sich die Bank schneller als von vielen Experten erwartet erholt hatte, konnte die Regierung die Anteile bereits im Jahr 2010 verkaufen. Das US-Finanzministerium bezifferte den Gewinn aus der Citigroup-Rettung damals auf zwölf Milliarden Dollar.

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erstellt am 10.Sep.2013 | 10:21 Uhr

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