Elektroauto : Elon Musk: Einen Tesla kann man auch als Boot benutzen

Ein Tesla-Fahrer in Kasachstan machte den Test - und Tesla-Chef Elon Musk freut sich darüber.

shz.de von
20. Juni 2016, 11:06 Uhr

Was passiert eigentlich, wenn ein Elektroauto von Hochwasser überrascht wird? Stromschlag? Totalschaden? Nichts der gleichen. Ein Video von einem Tesla-Fahrer aus Kasachstan beruhigt zahlreiche Elektroauto-Skeptiker.

Der Elektroautobauer Tesla hat in der vergangenen Woche mit seinem neuen „Modell 3“ von sich reden gemacht. Das Auto könnte den Markt für batteriebetriebene Fahrzeuge revolutionieren und den Anfang vom Ende der mit fossilen Brennstoffen betriebenen Autos bedeuten.

In dem Video filmt ein Autofahrer, wie er mit seinem Telsa „Modell S“ durch eine überflutete Unterführung fährt. Während Autos mit einem Verbrennungsmotor ihre Schwierigkeiten mit den Wassermassen haben, konnte der Fahrer des Elektroautos problemlos durch die Wassermassen fahren.

Tesla-Chef Elon Musk feiert das Video. Beim Kurznachrichtendienst Twitter schreibt er begeistert: „Wir empfehlen das ausdrücklich nicht, aber das Modell S schwimmt gut genug, um es für kurze Zeit als Boot zu benutzen.“

Der technische Hintergrund: Der Stromspeicher sitzt im Fahrzeugboden. Wenn Wasser zwischen den einzelnen Akkuzellen eindringt, kommt es zum Kurzschluss. Die Batterieeinheit ist allerdings durch eine Bodenplatte geschützt. In einem Notfall kann man sich mit dem Model S also durch etwa knietiefes Wasser wagen, allerdings sollte man dort nicht länger verbleiben.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen