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Die Bahn fährt weiter – vorerst

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bahn-Reisende können offenbar vorerst aufatmen: Im Tarifkonflikt bei der Bahn sind Streiks zur Weihnachtszeit ein Stück unwahrscheinlicher geworden. Wie zuvor schon die Konkurrenz EVG willigte auch die Lokführergewerkschaft GDL gestern Abend in eine Fortsetzung der Verhandlungen ein – und zwar bereits am kommenden Freitag in Berlin. „Wir haben damit gezeigt, dass es uns nicht um den Streik an sich geht“, erklärte GDL-Chef Claus Weselsky nach der Verhandlungsrunde in Frankfurt. Die Bahn hatte der GDL ein Angebot vorgelegt, das neben den Lokführern nunmehr auch die Zugbegleiter umfasste, nicht aber weitere Berufsgruppen wie Bordgastronomen oder Disponenten. Dies sei nun Sache weiterer Verhandlungen, sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber. Er sei weiterhin optimistisch, einheitliche Abschlüsse mit beiden Gewerkschaften erreichen zu können. „Wir sind da sehr transparent.“ Bereits am Mittag hatte sich die Bahn mit der anderen Bahngewerkschaft EVG auf den 12. Dezember vertagt. Der EVG hatte das Unternehmen zuvor sein Angebot auf gut 600 Seiten unterbreitet. Es ist so umfangreich, weil die Bahn die GDL und die EVG unter einen Hut bringen muss.

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erstellt am 21.Nov.2014 | 15:04 Uhr

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