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DGB Nord warnt: EU-Bürger nicht für Billig-Jobs missbrauchen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 10.Apr.2014 | 14:06 Uhr

Der DGB hat Arbeitgeber im Norden aufgefordert, neu zugereiste Mitarbeiter aus EU-Ländern nicht als billige Arbeitskräfte zu missbrauchen. Notwendig sei, sie über Arbeitnehmerrechte, Tarifverträge und Arbeitsbedingungen aufzuklären, teilte der Gewerkschaftsbund gestern mit. „Die Arbeitskräfte werden vielfach als Lückenbüßer und Billiglöhner in Gaststätten, im Sicherheitsgewerbe und in der Altenpflege eingesetzt“, kritisierte der DGB-Nordchef, Uwe Polkaehn. Die Unterstützung von EU-Azubis und Fachkräften werde ein Schwerpunkt gewerkschaftlicher Arbeit.

Die Fördermittel aus dem Sonderprogramm des Bundes „MobiPro-EU“ können die Nachfrage nicht mehr decken, wie das Bundesarbeitsministerium und die Agentur für Arbeit mitteilten. Unterstützung gab es unter anderem für Deutschkurse, Reisekosten zum Bewerbungsgespräch und für ausbildungsbegleitende Hilfen. Der DGB Nord fordert, dieses Programm zu überarbeiten und noch in diesem Jahr fortzuführen. Für Fachkräfte gab es nach DGB-Angaben für Hamburg 866 Anträge, für Schleswig-Holstein 543.

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