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Deutsche Konjunktur zieht 2014 kräftig an

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland zieht aus Expertensicht im nächsten Jahr kräftig an. Institute und Banken sagen ein Plus des Bruttoinlandsprodukts zwischen 1,7 und 1,9 Prozent voraus. Sie begründen dies vor allem damit, dass die Deutschen noch konsumfreudiger würden. Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt, steigende Löhne, eine moderate Teuerung und niedrige Zinsen trügen dazu bei. Für das laufende Jahr liegen die Voraussagen dagegen nur zwischen 0,4 und 0,6 Prozent.

Die Exporte zögen aber allmählich wieder an, und die Investitionen belebten sich langsam, hieß es beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und beim Bundesverband Deutscher Banken. Beide sagen für 2014 ein Plus von 1,7 Prozent Wachstum voraus. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) bestätigte derweil seine Prognose von 1,9 Prozent. Auch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) hatte jüngst ein Wachstum von 1,8 Prozent für 2014 vorausgesagt. Für dieses Jahr erwartet das IfW ein Plus von 0,5 Prozent.

Das RWI und das IfW erwarten, dass die Zahl der Arbeitslosen 2014 unter 2,9 Millionen sinkt und dass die Quote auf 6,7 Prozent zurückgeht. Das DIW meint dagegen, dass sie bei 6,8 Prozent bleibt, weil zusätzliche Stellen vor allem an Zuwanderer gingen.

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