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Konsumforschung : Deutsche haben 2014 mehr Geld in der Tasche

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die durchschnittliche Kaufkraft pro Kopf soll nominal um 586 Euro oder 2,85 Prozent steigen.

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 13:58 Uhr

Die Deutschen haben nach Berechnungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 2014 mehr Geld in der Tasche. Die durchschnittliche Kaufkraft pro Kopf werde nominal um 586 Euro oder 2,85 Prozent steigen, teilte die GfK-Tochter GeoMarketing in Bruchsal (Baden-Württemberg) mit. Angesichts einer prognostizierten Inflationsrate von 1,7 Prozent und stagnierender Löhne blieben real allerdings im Schnitt nur rund 1,1 Prozent mehr im Portemonnaie der Verbraucher. Hinzu komme das Wohlstandsgefälle zwischen West und Ost und nicht alle Bevölkerungsgruppen hätten deshalb eine positive Kaufkraftentwicklung zu erwarten, so die GfK. Für ganz Deutschland rechne man mit einer Kaufkraftsumme von 1,7 Billionen Euro. Pro Kopf entspricht das bei rund 80 Millionen Einwohnern einem Durchschnittswert von 21 179 Euro. Unter Kaufkraft versteht man das verfügbare Nettoeinkommen inklusive staatlicher Hilfen wie Renten, Arbeitslosengeld oder Kindergeld, das für den Konsum ausgegeben werden kann.

Das Bundesland mit der höchsten Kaufkraft ist danach Hamburg (23.469 Euro). Es folgen Bayern (23.168 Euro) und Baden-Württemberg (22.760 Euro). Immerhin schon auf Rang 5 folgt Schleswig-Holstein mit 21.321 Euro Kaufkraft pro Kopf. Allerdings verdrängte der bayrische Landkreis Miesbach den Landkreis Stormarn aus den Top 10 der kaufkräftigsten Kreise.

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