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Deutsche Post : Der Briefträger kommt auch weiterhin montags

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die sogenannte Sechs-Tage-Regelung verbietet jeden Eingriff. Ein Postsprecher räumt mit Gerüchten auf.

Bonn | Die Deutsche Post hat Spekulationen zurückgewiesen, dass sie die Zustellungen am Montag einstellen wird. Zuletzt hatten verschiedene Medien über diese angeblichen Pläne berichtet.
Die Postuniversaldienstleistungsverordnung, auch Pudel genannt, schreibe verbindlich sechs Zustellungstage in der Woche vor, so Postsprecher Dirk Klasen (Foto) zum Westdeutschen Rundfunk (WDR). Ein Abweichen davon wäre ein Gesetzesverstoß. „Schon deshalb gibt es bei uns nicht den Schimmer einer Überlegung, dass wir die Montagszustellung einstellen wollen,“ so Klasen.

Zwar seien in den Sommerferien – in dieser Zeit sinke die Briefzahl deutlich – Zustellbezirke zusammengelegt worden. Doch das werde zum Ferienende wieder geändert.

Außerdem seien an den Montagen verstärkt Überstunden abgebaut worden, die sich wegen des Streiks gehäuft hätten. Die Postbeamten – sie dürfen nicht streiken –, seien während der Streikzeiten besonders intensiv unterwegs gewesen und müssten nun Überstunden abbauen. Und das sei am Montag besonders günstig, „weil er der sendungsärmste Tag in der Woche ist, da fallen nur zehn bis elf Prozent des üblichen Aufkommens an. Manchmal sind es sogar nur fünf Prozent. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass wir die Montagszustellung kippen wollen,“ betonte Klasen gegenüber dem WDR.

Zusätzlich habe man auch die Sonntagsleerung in den Ferien reduziert. Da seien nur besonders stark frequentierte Briefkästen, etwa an Flughäfen oder Bahnhöfen, geleert worden. Und zur Sonntagsleerung sei die Post auch nicht verpflichtet. Denn die schreibt „Pudel“ nicht vor.

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erstellt am 15.Aug.2015 | 14:51 Uhr

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