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Der Arbeitskampf erreicht den Norden

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erstellt am 02.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Paderborn/Kiel | Mit einer Welle von Warnstreiks erhöht die IG Metall im Tarifkonflikt den Druck auf die Arbeitgeber. Unmittelbar nach dem Ende der Friedenspflicht um Mitternacht gab es gestern erste Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie in der Walpurgisbacht(Foto). Der Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Detlef Wetzel, kündigte in Paderborn eine deutlich härtere Gangart in der Tarifauseinandersetzung für die größter deutsche Industriebranche mit 3,7 Millionen Beschäftigten an. Heute und morgen erreicht die Warnstreikwelle Norddeutschland. Meinhard Geiken. Der Arbeitskampf startet heute in Nordniedersachsen und Bremen, unter anderem bei Daimler und Airbus, morgen folgen die Metaller in Schleswig-Holstein. Arbeitsniederlegungen soll es geben in Kiel und Neumünster (unter anderem bei Raytheon Anschütz, Caterpillar, Abu Dhabi Mar, Vossloh und Sauer Danfoss). In Rendsburg plant die Gewerkschaft Warnstreiks unter anderem bei der Lürssen-Kröger Werft, Nobiskrug und Claas Guss, in Flensburg bei der Schiffbau-Gesellschaft FSG. Im Bereich Unterelbe beteiligen sich an den Warnstreiks unter anderem der Pumpenbauer SIHI (Itzehoe), der Medizintechniker Mut (Wedel) und Peters Schiffbau (Wewelsfleth).

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