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Umwelt : Demonstration bei Wintershall gegen Fracking-Gasförderung

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Vor der Firmenzentrale des Energieunternehmens Wintershall in Kassel haben am Samstag rund 200 Menschen gegen die Gasfördermethode Fracking demonstriert.

Die BASF-Tochter plane die unkonventionelle Gasförderung in Niedersachsen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern einzusetzen, erklärte ein Sprecher der Bürgerinitiative für ein lebenswertes Korbach. «Die Gefahren für Umwelt und Menschen sind beträchtlich und lohnen nicht das Risiko, um einige Jahre mehr Erdgas zu besitzen», meinte der Sprecher des BUND Hessen, Rudolf Schäfer. Auch die Grünen unterstützten den Protest.

Wintershall als größter deutscher Öl- und Gasproduzent wandte sich gegen die Darstellung der Demonstranten. Weder in Bayern noch in Baden-Württemberg sei Fracking geplant, während in NRW ohne Tiefbohrungen geforscht werde. Bei einem Projekt in Niedersachsen habe die betroffene Gemeinde zugestimmt. Bei Einhaltung der deutschen Sicherheits- und Umweltstandards sei die Fördermethode auch keineswegs umweltgefährdend, sondern im Gegenteil sicher. Erdgas werde zur Energiewende dringend benötigt.

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erstellt am 31.Aug.2013 | 16:05 Uhr

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