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Börse in Frankfurt : Gewinnmitnahmen sorgen für leichtes Minus im Dax

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Der Dax hat eine turbulente Handelswoche leicht im Minus beendet. Nachdem der klare Ausgang der französischen Parlamentswahl und die Rekordjagd an der Wall Street den deutschen Leitindex auf die Bestmarke von 12 951 Punkten gehievt hatten, kam es in der Folge zu Gewinnmitnahmen.

Auch am Freitag machten einige Anleger noch Kasse, so dass der Dax am Ende 0,47 Prozent auf 12 733,41 Punkte verlor. Auf Wochensicht bedeutet dies einen Abschlag von 0,15 Prozent.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank am Freitag um 0,28 Prozent auf 25 211,55 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax büßte 0,75 Prozent auf 2268,17 Zähler ein.

Commerzbank-Aktien rutschten moderat ins Minus. Wegen Rückstellungen für den Abbau Tausender Stellen erwartet das Geldhaus im zweiten Quartal rote Zahlen. Auch im Tagesgeschäft lief es schlechter als noch zu Jahresbeginn. Am Dax-Ende knüpften die Papiere von RWE an ihren jüngsten Abwärtstrend an und fielen um fast drei Prozent. Der Versorger will zwar im Zuge der erwarteten Rückerstattung der Atomsteuer eine Sonderdividende von einem Euro je Aktie ausschütten. Allerdings wäre es sinnvoller gewesen, die Rückerstattung zur Bilanzsanierung zu nutzen, schrieb Analyst Werner Eisenmann von der DZ Bank.

Beim Handelskonzern Metro konnten sich die Anleger über ein Kursplus von fast 4 Prozent freuen. Damit waren die Anteilscheine der Spitzenreiter im MDax. Analyst Volker Bosse von der Baader Bank begrüßte die Zurückweisung mehrerer Nichtigkeits- und Anfechtungsklagen gegen den Aufspaltungsbeschluss der Hauptversammlung durch das Oberlandesgericht Düsseldorf.

Der EuroStoxx 50 gab um 0,34 Prozent auf 3543,68 Punkte nach. Der französische Leitindex CAC 40 und der Londoner FTSE 100 schlossen ebenfalls leicht im Minus. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial bewegte sich zum Handelsschluss in Europa kaum vom Fleck.

Am Rentenmarkt stagnierte die Umlaufrendite bei 0,10 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,01 Prozent auf 141,77 Punkte. Der Bund-Future rückte um 0,01 Prozent auf 165,09 Punkte vor. Der Kurs des Euro stieg: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1173 (Donnerstag: 1,1169) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8950 (0,8953) Euro.

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erstellt am 23.Jun.2017 | 18:15 Uhr

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