Datenschutz: Google verliert vor Gericht

Avatar_shz von
20. November 2013, 00:33 Uhr

Verbraucherschützer haben sich in erster Instanz mit einer Klage gegen verschiedene Punkte der Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen von Google durchgesetzt. Das Landgericht Berlin erklärte insgesamt 25 Klauseln für rechtswidrig, wie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gestern mitteilte. Sie seien zu unbestimmt formuliert gewesen oder hätten die Rechte der Verbraucher unzulässig eingeschränkt. Bei 13 der Klauseln geht es um den Datenschutz. Google habe sich unter anderem das Recht vorbehalten, „möglicherweise“ gerätespezifische Informationen und Standortdaten zu erfassen oder „unter Umständen“ personenbezogene Daten aus den verschiedenen Google-Diensten miteinander zu verknüpfen, erläuterte vzbv-Vorstand Gerd Billen. Zudem geht es unter anderem um das Recht von Google, Anwendungen von einem Gerät zu entfernen sowie Funktionen von Diensten einzustellen. Google will in Berufung gehen.

Nokia-Aktionäre billigen Verkauf der Handysparte



Der Verkauf der Geräte-Sparte von Nokia an Microsoft ist von den Aktionären des finnischen Konzerns gebilligt worden. Die Zustimmung habe bei mehr als 99 Prozent gelegen, teilte das Unternehmen gestern nach einer Aktionärsversammlung mit. Nokia hatte Anfang September den Verkauf der Geräte-Sparte an Microsoft für 3,79 Milliarden Euro vereinbart. Zudem zahlt der Konzern 1,65 Milliarden Dollar für Patente. Nokia setzt künftig auf digitale Kartendienste und den Netzwerkausrüster NSN.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen