Chemiespezialist Lanxess plant Aus für 1200 Stellen

shz.de von
31. Oktober 2014, 15:00 Uhr

Beim angeschlagenen Spezialchemiekonzern Lanxess wird der Umfang des geplanten Stellenabbaus konkreter: Bis zu 1200 Jobs will das Unternehmen der „Rheinischen Post“ zufolge im Zuge der geplanten Neuordnung hauptsächlich in Deutschland streichen. Ein Sprecher des Unternehmens wollte den Bericht nicht kommentieren und verwies auf den Medientag am kommenden Donnerstag, auf dem Vorstandschef Matthias Zachert weitere Details zum Konzernumbau bekanntgeben wollte. Wie es in dem Bericht weiter hieß, sollen Arbeitsplätze in der Verwaltung, im Marketing sowie in der zentralen Forschung und Entwicklung wegfallen. Betroffen seien vor allem die Standorte Köln und Leverkusen. Bei Fragen nach Auswirkungen auf die Produktionsbetriebe in Brunsbüttel verwies der Sprecher gegenüber unserer Zeitung ebenfalls nur auf den Medientag. Lanxess produziert in Brunsbüttel mit einer Belegschaft von gut 100 Mitarbeitern vorwiegend Alterungsschutzmittel für Autoreifen und andere Kautschukprodukte sowie Vorprodukte für Pflanzenschutzmittel und Farbstoffe. Weltweit hat der Konzern rund 17 000 Beschäftigte.

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