BIP steigt : Brüssel erwartet deutlich höheres Wirtschaftswachstum für die Eurozone

Für 2018 wird ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 2,3 Prozent erwartet. Doch Risiken dämpfen die weiteren Aussichten.

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07. Februar 2018, 13:45 Uhr

Brüssel | Die EU-Kommission rechnet in der Eurozone mit einem deutlich stärkeren Wirtschaftswachstum in diesem Jahr als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2018 in den 19 Ländern, die den Euro als Währung haben, um 2,3 Prozent zulegen, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch zu ihrer jüngsten Prognose mit. Im Herbst war sie noch von einem Wachstum von 2,1 Prozent ausgegangen. Für das abgelaufene Jahr 2017 erwartet die Kommission nun sogar einen BIP-Plus von 2,4 Prozent (Herbstgutachten: 2,2 Prozent). 2019 soll sich der positive Trend weitgehend fortsetzen.

Hintergrund der Entwicklung sind unter anderem eine bessere Situation am Arbeitsmarkt sowie eine starke Weltwirtschaft und ein brummender Welthandel. Risiken bestehen der Prognose zufolge vor allem wegen des ungewissen Ausgangs der Brexit-Verhandlungen. Großbritannien wird die EU voraussichtlich am 29. März 2019 verlassen. Auch geopolitische Konflikte – etwa auf der koreanischen Halbinsel – sowie die Errichtung weltweiter Handelsbarrieren, wie sie etwa US-Präsident Donald Trump propagiert, könnten die Wachstumsaussichten dämpfen.

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