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Blohm+Voss baut Scandlines-Fähren um

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die erste von zwei neuen Fähren für die Reederei Scandlines hat die insolvente P+S-Werft in Stralsund verlassen. Die 169 Meter lange Fähre „Berlin“ wird nach Hamburg geschleppt, wo sie – wie auch ihr Schwesterschiff „Copenhagen“ – in den nächsten Monaten bei Blohm+Voss umgebaut werden soll. Dort werde sie voraussichtlich Mitte der Woche ankommen, teilte eine Scandlines-Sprecherin gestern mit.Die Stralsunder Volkswerft hatte 2010 mit dem Bau der beiden Fährschiffe begonnen. Ursprünglich sollten sie bereits ab 2012 zwischen Rostock und dem dänischen Gedser eingesetzt werden. Bis heute ungelöste Gewichtsprobleme verzögerten die Fertigstellung und waren im August 2012 der letzte Auslöser für die Insolvenz der vorpommerschen P+S-Werften. Nach der Insolvenz war Scandlines zunächst vom Kauf zurückgetreten. Die Fähren gingen dann Ende Januar 2014 für knapp 32 Millionen Euro an die Reederei, rund ein Sechstel des ursprünglich vereinbarten Kaufpreises von 184 Millionen Euro. Scandlines will die Fähren in Hamburg bei Blohm+Voss umbauen lassen, damit diese auch bei Niedrigwasser den Hafen Gedser anlaufen können. Die Fähren liegen mit jeweils 700 Tonnen über dem Optimal- und 200 Tonnen über dem Toleranzgewicht.

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erstellt am 18.Mai.2014 | 14:34 Uhr

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