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Wirtschaft

21. August 2017 | 10:28 Uhr

Billigflüge werden teurer

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Billigflüge sind nach einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt zwischen März 2013 und 2014 in Deutschland teurer geworden. Doch dank wachsender Konkurrenz zwischen den Fluggesellschaften könnten die Ticketpreise sinken, sagte der Sprecher des Zentrums, Andreas Schütz, gestern. Dazu gebe es aber unterschiedliche Einschätzungen von Experten.

Die „Bild“-Zeitung hatte gestern von der DLR-Studie berichtet und auf nachdrängende Anbieter in Deutschland wie Easyjet und Wizz verwiesen. Zudem fliege Marktführer Ryanair häufiger Großflughäfen an. Darauf müssten die deutschen Konkurrenten Germanwings und Air Berlin mit niedrigeren Preisen reagieren.

Bis zu diesem Frühjahr konnten die Kunden aber noch nicht vom wachsenden Wettbewerb profitieren, wie die DLR-Studie zeige, sagte Schütz. Über alle Strecken und Buchungszeiten hinweg ermittelte das DLR Durchschnittspreise zwischen 70 und 160 Euro. Im Frühjahr 2013 lag diese Spanne noch zwischen 60 und 120 Euro.

Deutliche Folgen für das Billigflug-Segment ergaben sich laut Studie aus dem Umbau der Lufthansa-Tochter Germanwings. Sie habe im vorigen Winter 60 Prozent mehr Flüge angeboten und damit zu Air Berlin aufgeholt. Air Berlin habe dennoch ihren Spitzenplatz mit 42 Prozent Marktanteil behauptet.

Die Zahl der Verbindungen im Billigflugsegment wuchs der Kölner Studie zufolge binnen eines Jahres um 43, das entspricht einem Plus von rund zehn Prozent. Vor allem die Streckendichte zwischen Deutschland und Spanien habe deutlich zugenommen – plus 28 Prozent.

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erstellt am 05.Mai.2014 | 18:07 Uhr

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