BGH spricht zwei Lehman-Geschädigten Schadenersatz zu

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25. November 2014, 16:03 Uhr

Zwei Anleger bekommen von einer Bank Schadenersatz für inzwischen wertlose Papiere der US-Pleitebank Lehman Brothers. Beide Anleger hatten sogenannte Garantie-Zertifikate gekauft, die im Zuge der Lehman-Pleite im September 2008 weitgehend wertlos geworden waren. Der Bundesgerichtshof (BGH) gab ihnen recht: Die Bethmann Bank, die den Kauf abgewickelt hatte, habe diese Kunden nicht ordentlich über ein Sonderkündigungsrecht aufgeklärt. Sie hätten daher Anspruch auf Schadenersatz. Die Urteile sind rechtskräftig. Insgesamt ging es um 173 000 Euro.

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