zur Navigation springen

Mögliche Übernahme in der Agrarchemie : Bayer will Monsanto kaufen: Ein Größenvergleich

vom
Aus der Onlineredaktion

Für 62 Milliarden Dollar will Bayer Monsanto übernehmen. Doch ist der Pharmakonzern so viel größer als der amerikanische Saatgut-Spezialist?

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2016 | 12:36 Uhr

Leverkusen | Der Bayer-Konzern hat am Montag für den US-Riesen Monsanto in der Agrarchemie ein Übernahmeangebot in Höhe von rund 62 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 55 Milliarden Euro) vorgelegt. Anleger reagierten nervös, der Kurs der Bayer-Aktie brach zeitweise um bis zu sieben Prozent ein. Die Sorge ist groß, ob Bayer die mögliche Übernahme stemmen könnte. Die Größe des Konzerns aus Leverkusen spricht dafür. Das zeigt ein Vergleich mit Monsanto.

Die Übernahme von Monsanto wäre die größte in Bayers Firmengeschichte. Die bisher größte Übernahme der Leverkusener, der Kauf von Schering im Jahr 2006, kostete 17 Milliarden Euro. Der Monsanto-Konzern wird als Umweltsünder vielfach kritisiert: Das Unternehmen verdient sein Geld etwa mit der Herstellung des Unkrautvernichters Glyphosat und dem Anbau von genmanipuliertem Mais.

Dass der Bayer-Konzern deutlich größer als Monsanto ist, zeigen allein die Mitarbeiter- und Produktzahlen.

 

Auch beim Umsatz und Gewinn überflügelt das Leverkusener Pharmaunternehmen den amerikanischen Übernahmekandidaten.

 

Monsanto kommt derzeit an der Börse auf eine Marktkapitalisierung von umgerechnet knapp 39 Milliarden Euro. Bayer bringt es mit rund 74 Milliarden Euro auf annähernd das Doppelte. Dennoch müsste der US-Hersteller vermutlich über eine zusätzliche Kapitalerhöhung gekauft werden.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen