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Bilanz : Baubranche setzt auf zweite Jahreshälfte

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die schwierige Wetterlage im 1. Halbjahr dieses Jahres hat für eine schlechte wirtschaftliche Lage am Bau gesorgt. Der Vorsitzende des Baugewerbeverbandes Schleswig-Holstein Thorsten Freiberg kündigt positiven Umsatz bis zum Jahresende an.

In Neumünster beginnt heute die 58. Nordbau. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) wird die Baumesse mit den Themenschwerpunkten „sicher bauen – sicher wohnen“ offiziell eröffnen. Bis zu 70.000 Besucher werden erwartet. Sie treffen von heute an bis zum kommenden Dienstag auf über 900 Aussteller.

Anlässlich der Messe zog Thorsten Freiberg, Vorsitzender des Baugewerbeverbandes Schleswig-Holstein, eine Bilanz für seine Branche. Er sagte, dass die „extrem ungünstige Wetterlage bis weit in den Mai hinein und mangelnde öffentliche Aufträge“ für die im 1. Halbjahr 2013 noch schwierige wirtschaftliche Lage am Bau gesorgt hätten. Mit dem Sommerwetter sei jedoch die Konjunktur gekommen. „Durch jetzt gut gefüllte Auftragsbücher oft bis zum Jahresende könnte am Ende ein positives Jahresumsatzergebnis stehen“, sagte Freiberg. Zugleich beklagte er die bei 2,4 Prozent stagnierende Zahl der Baugenehmigungen, während Länder wie Hessen und Mecklenburg-Vorpommern (plus 26 Prozent) oder Stadtstaaten wie Berlin (plus 38,8) und Bremen (plus 57,1) locker auf und davon zogen. Auch die Erhöhung der Grunderwerbssteuer auf 6,5 Prozent attackierte Freiberg. Dies werde im Norden nicht dazu führen, dass junge Familien durch niedrige Zinsen animiert würden, mit einem Hausbau oder Immobilienerwerb etwas für ihre Altersvorsorge zu tun.

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