Lieferengpässe drohen : BASF muss Teile der Produktion wegen der Hitze drosseln

Der Produktionsstandort des Chemie-Unternehmens BASF in Ludwigshafen.
Der Produktionsstandort des Chemie-Unternehmens BASF in Ludwigshafen.

Aufgrund der andauernden Sommerhitze und des gesunkenen Rheinpegels muss der Chemiekonzern BASF Teile der Produktion am Standort Ludwigshafen drosseln.

shz.de von
03. August 2018, 16:33 Uhr

Daher könne es in den kommenden Tagen Lieferengpässe geben, teilte das Unternehmen mit. Um welche Produkte es dabei geht, wurde nicht mitgeteilt. Laut BASF gibt es gesetzliche Vorgaben, wonach beispielsweise nur eine begrenzte Menge an Kühlwasser aus dem Rhein entnommen werden darf. Daher könnten nicht alle Anlagen ausreichend gekühlt werden.

Bei weiterhin sinkendem Pegelstand könne zudem der Warentransport über den Rhein nur noch begrenzt erfolgen. Aktuell halte man den Transport mit Schiffen - trotz des niedrigen Wasserstands - noch aufrecht, indem mehr Binnenschiffe eingesetzt werden. Mit Blick auf die Wetter- und Pegelprognosen bereite BASF aber die Verlagerung auf alternative Verkehrsträger vor.

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