Bankangestellte streiken für mehr Geld

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24. Juni 2014, 12:52 Uhr

Hunderte Beschäftigte von Banken sind gestern in Hamburg auf die Straße gegangen, um den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen zu verstärken. Die Mitarbeiter von Deutscher Bank, Commerzbank und Unicredit in Hamburg sowie von der Commerzbank in Lübeck und Kiel trafen sich am Gewerkschaftshaus zu einer Kundgebung. Die Gewerkschaft Verdi fordert für die 210 000 Beschäftigten der privaten und öffentlichen Banken eine Gehaltserhöhung von 100 Euro sowie zusätzlich 3,5 Prozent. Umstritten ist zudem die von den Arbeitgebern geforderte Ausweitung der Arbeit am Sonnabend. Im Wochenverlauf will Verdi die Warnstreiks in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz fortsetzen.

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