Bahn will Fernbus-Geschäft mit eigenen Busbahnhöfen ausbauen

shz.de von
01. Juni 2014, 17:30 Uhr

Die Bahn will ihr Fernbus-Geschäft auf den Betrieb eigener Busbahnhöfe ausweiten und sich so auch gegen die harte Konkurrenz auf dem boomenden Fernbus-Markt wappnen. Anbieter sollen die vom Konzern gewarteten und gereinigten Stationen gegen Gebühr nutzen können, sagte Bahnmanager André Zeug. So wolle das Unternehmen von den wachsenden Aktivitäten vieler Busunternehmen profitieren: „Für uns bedeutet das Neugeschäft.“ Die Bahn ist selbst der bundesweit größte Fernbusbetreiber, verliert durch den zunehmenden Fernbusverkehr seit der Öffnung des deutschen Marktes Anfang 2013 aber auch Umsatz im klassischen Schienengeschäft.

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) unterstützt die Pläne, fordert aber auch Chancengleichheit für alle Anbieter, die sich für eine Nutzung der Busterminals der Bahn interessieren. „Wir begrüßen alle Bestrebungen, die dem Komfort und der Sicherheit der Fahrgäste dienen – solange ein gleichberechtigter Zugang zu den Terminals für alle Marktteilnehmer gewährleistet ist“, sagte Sprecher Matthias Schröter.

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