Pilotprojekt in Bayern : Bahn setzt ersten autonomen Elektro-Bus im Nahverkehr ein

Der autonom-fahrender Mini-Bus am Mittwoch in Bad Birnbach (Bayern).
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Der autonom-fahrender Mini-Bus am Mittwoch in Bad Birnbach (Bayern).

Das Unternehmen will damit den Verkehr stärker vernetzen und hofft so die Mobilität in ländlichen Gebieten steigern zu können.

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25. Oktober 2017, 13:44 Uhr

Bad Birnbach | Zum ersten Mal kommt im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland ein autonom fahrender Bus der Bahn zum Einsatz. Im niederbayerischen Bad Birnbach hat das Unternehmen am Mittwoch das Pilotprojekt im regulären Straßenverkehr gestartet. Die Bahn will damit den Verkehr auf Straße und Schiene stärker vernetzen, wie Vorstandsvorsitzender Richard Lutz sagte. „Autonomes Fahren wird Realität auf Deutschlands Straßen.“ Gerade in ländlichen Gebieten, wo viele Menschen auf ein Auto angewiesen seien, könne so die Mobilität gesteigert werden.

Das von einer französischen Firma entwickelte Elektrofahrzeug EZ10 pendelt in dem Kurort zunächst zwischen dem Ortszentrum und der Therme, ab 2018 soll der Bahnhof an die Strecke angebunden werden. Der Bus bietet Platz für sechs Passagiere auf Sitzplätzen und ist mit 15 Stundenkilometern unterwegs. Ein Fahrbegleiter ist an Bord und könnte bei Bedarf manuell eingreifen. Betreiber ist die Bahn-Tochter DB Regio Bus Ostbayern. Die Fahrt ist für die Passagiere kostenlos.

Mit diesem Video stellt der Hersteller Ligier das Fahrzeug vor:

 
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