Ausbildungmarkt: Beste Chancen für Schulabgänger

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03. Juni 2014, 15:10 Uhr

Die drei Industrie- und Handelskammern in Schleswig-Holstein (Flensburg, Kiel und Lübeck) haben bis Ende Mai 4887 Lehrverträge für die Bereiche Industrie, Handel und Dienstleistungen eingetragen. Im Vorjahr zählten sie zu diesem Zeitpunkt 5128 Verträge. Das bedeutet einen Rückgang um 241 Verträge oder 4,7 Prozent. Die rückläufigen Bewerberzahlen stellten die Betriebe zunehmend vor große Herausforderungen, sagte die Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein, Friederike C. Kühn.

Bisher sei erst knapp die Hälfte der erwarteten Verträge für 2014 geschlossen, die Voraussetzungen für noch unversorgte Schulabgänger daher günstig. „Für Bewerber sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz zurzeit hoch, es gibt viel Bewegung auf dem Markt.“ Kühn weiter: „Die Ausbildungsbereitschaft bei den Unternehmen liegt weiterhin auf hohem Niveau, da die Wirtschaft eine Lücke bei den Facharbeitern mit abgeschlossener Berufsausbildung erwartet.“

Die Zahlen der Agentur für Arbeit belegten ebenfalls die günstigen Voraussetzungen für noch unversorgte Schulabgänger. Derzeit sind in der Lehrstellenbörse 1492 offene Ausbildungsplätze in Schleswig-Holstein geführt. Die Kammern warben seit Januar 312 neue Ausbildungsbetriebe mit 504 neuen Lehrstellen an.

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