Aus Soldatenstuben werden moderne Büros für Start-ups

Eröffneten das Gründerzentrum: Investor Ulf Wachholtz (v. re.), Ulrich Graumann von der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Kreis Segeberg, Levo-Geschäftsführer Sven Borchers und Bürgermeister Dieter Schönfeld.
Eröffneten das Gründerzentrum: Investor Ulf Wachholtz (v. re.), Ulrich Graumann von der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Kreis Segeberg, Levo-Geschäftsführer Sven Borchers und Bürgermeister Dieter Schönfeld.

shz.de von
17. Juni 2014, 12:46 Uhr

Schleswig-Holstein ist um ein Innovationszentrum reicher. Im Gewerbegebiet LevoPark in Bad Segeberg öffnete gestern das Existenzgründerzentrum SET-UP. Damit gibt es im Norden 16 solcher Zentren, die mit günstigen Büros und betriebswirtschaftlicher Beratung Jungunternehmen beim Aufbau ihrer Firma helfen. „Wir freuen uns über die starke Nachfrage für und die positive Entwicklung auf diesem Gelände“, sagte Ulf Wachholtz, Geschäftsführer der investierenden Wachholtz Immobilien GmbH.

Das neue Gründerzentrum steht auf dem ehemaligen Gelände der Lettow-Vorbeck Kaserne. Aus den Soldatenstuben wurden 30 Büros. Die ersten jungen Unternehmen haben ihre Räume schon bezogen. Einen großen Konferenzraum, einen Druckerpool und eine Lounge können die Existenzgründer gemeinsam nutzen. „Wir haben eine hohe sechsstellige Summe in dieses Gebäude investiert“, sagte Sven Borchers, Geschäftsführer der Lettow-Vorbeck Viertel GmbH.

Dem Investor stehen jedoch noch einige Herausforderungen bevor. Für das Gründerzentrum gibt es bisher nur eine einjährige Nutzungsgenehmigung, da es noch kein Baurecht gebe. „Wir stehen mit den Zuständigen im Dialog“, zeigte sich Wachholtz positiv. Auch Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld war zuversichtlich: „Ich bin mir sicher, dass Sie nicht scheitern werden.“

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