Aus der Traum: Verkauf der „Deutschland“ geplatzt

Auch das Kapitel „TV-Traumschiff“ ist vorbei: Serien-Produzent Rademann hatte sich bereits vor Wochen gegen die „Deutschland“ entschieden. Und auch „Ex-TV-Kapitän“ Siegfried Rauch hatte sich schon vorher vom Schiff und seiner Rolle verabschiedet.
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Auch das Kapitel „TV-Traumschiff“ ist vorbei: Serien-Produzent Rademann hatte sich bereits vor Wochen gegen die „Deutschland“ entschieden. Und auch „Ex-TV-Kapitän“ Siegfried Rauch hatte sich schon vorher vom Schiff und seiner Rolle verabschiedet.

shz.de von
20. Januar 2015, 13:16 Uhr

Die Verhandlungen zum Verkauf der insolventen „Deutschland“ sind vorerst gescheitert. Das sagte der Sprecher des Insolvenzverwalters Reinhold Schmid-Sperber gestern. Den 48 Mitarbeitern der Reederei des ehemaligen ZDF-„Traumschiffs“ droht damit die Kündigung. 30 von ihnen werden sofort von der Arbeit freigestellt. Es laufen Sozialplan-Verhandlungen. Die 50-köpfige Stammbesatzung des Schiffes, das im Hafen von Gibraltar liegt, soll dagegen weiter beschäftigt werden, um den Betrieb sicherzustellen. Alle geplanten Reisen der „Deutschland“ wurden abgesagt. Passagiere, die bereits Zahlungen geleistet haben, bekämen ihr Geld über den Kundengeld-Absicherer zurück, so der Sprecher. Auf dem Schiff und seiner Eigentümerin, der „Deutschland“ Beteiligungsgesellschaft, lasten 60 Millionen Euro Schulden.

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