Material für iPhone-Displays : Apple legt Streit mit Saphir-Lieferanten bei

Saphir-Glas gilt als besonders kratzfest. Es wird deshalb bei den Fingerabdruck-Sensoren in Apples iPhones sowie zum Schutz der Kamera der Smartphones genutzt.
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Saphir-Glas ist besonders kratzfest und wird von Apple zum Beispiel im Fingerabdruck-Sensor des neuen iPhone 5s benutzt.

Die Firma wird das verbliebene Material verkaufen. Denn sie muss Apple 439 Millionen Dollar zurückzahlen.

shz.de von
24. Oktober 2014, 12:26 Uhr

New York | Apple hat den Streit um Hunderte Millionen Dollar mit dem pleite gegangenen Lieferanten von kratzfestem Saphir für seine Geräte beigelegt. Die US-Firma GT Advanced Technologies wird das verbliebene Saphir sowie 2000 Schmelzöfen verkaufen, um Apple die investierten 439 Millionen Dollar zurückzuzahlen, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Vereinbarung hervorging.

GT Advanced sollte laut Medienberichten Saphir für iPhone-Displays liefern. Apple habe sich jedoch wegen Problemen mit dem Material bei seinem aktuellen iPhone 6 wieder für Spezialglas entschieden. Apple bestätigte, dass sich die Erwartungen an Saphir nicht erfüllt hatten. Das Unternehmen habe gemeinsam mit GT Advanced viel Anstrengungen in einen Fertigungsprozess gesteckt, der noch nicht reif für die Produktion sei, sagte eine Sprecherin dem Technologieblog „Recode“. GT Advanced will die Fabrik im US-Bundesstaat Arizona auflösen. Zugleich ist Apple der Vereinbarung zufolge aber weiter an der Technologie interessiert.

Saphir-Glas gilt als besonders kratzfest. Es wird deshalb bei den Fingerabdruck-Sensoren in Apples iPhones sowie zum Schutz der Kamera der Smartphones genutzt. Auch bei einigen Modellen der für kommendes Jahr erwarteten Apple-Uhr dürfte es zum Einsatz kommen. Das iPhone 6 bekam laut Medienberichten aber keine Displays mit Saphir-Schutz, weil das Material sich als zu brüchig erwiesen habe.

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