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Alteigentümer Callista will ZDF-Traumschiff „Deutschland“ kaufen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Für das Traumschiff MS „Deutschland“ gibt es knapp drei Wochen nach der Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens 15 Angebote, eines davon vom Alteigentümer, der Private-Equity-Gesellschaft Callista. „Wir haben ein sogenanntes indikatives Angebot abgegeben, in dem eine konkrete Kaufsumme unter bestimmten Bedingungen genannt wird“, sagte Callista-Geschäftsführer Olaf Meier gestern. Zur Höhe des Gebotes machte er keine Angaben. Laut „Welt“ handelt es sich um einen „signifikanten zweistelligen Millionenbetrag“. Meier weiter: „Wir würden das Schiff im deutschen Markt belassen und es auf den lukrativen Kurzstrecken in Europa einsetzen, die von unseren Stammkunden bevorzugt werden.“ Er kündigte massive Veränderungen an: Statt fünf Sternen solle das Schiff künftig nur noch viereinhalb Sterne haben. Ziel von Callista sei es, die Zahl der derzeit 324 Mitarbeiter um rund ein Viertel zu reduzieren. Ob auf der „Deutschland“ auch weiterhin Folgen für die ZDF-Serie „Das Traumschiff“ gedreht werden können, ist aus Sicht von Callista offen. „Wir würden die Zusammenarbeit mit dem ZDF gerne fortsetzen, doch über die Konditionen müsste neu verhandelt werden“, so Meier. „Marketing ist nicht alles, es muss für die Reederei auch wirtschaftlich sein.“

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erstellt am 18.Nov.2014 | 16:36 Uhr

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