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Albig: Standortstreit Hamburg-Husum ist vergessen

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Norden insgesamt gewinnt durch die Windkraft-Kooperation

Erst Streit, dann Partnerschaft. Wenn erstmals in Hamburg statt in Husum die Windenergie-Leitmesse steigt, ist der Kieler Regierungschef Torsten Albig (Foto) bei der Eröffnung dabei. Für den Traditionsstandort in Nordfriesland sieht er gute Perspektiven.

Lange gab es heftigen Streit um den Standort der Messe – jetzt fahren Sie zur Eröffnung nach Hamburg. Welches Signal setzen Sie damit?

Albig: In erster Linie das Signal, dass der Norden ein exzellenter Standort für die gesamte Windenergiebranche ist, denn hier haben wir nicht nur die größte Windausbeute, sondern auch das technologische Know-how, sozusagen aus Luft Werftschöpfung und damit hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen. Und das zweite Signal: Wir haben mit Hamburg einen guten und dauerhaft tragfähigen Kompromiss gefunden.

Ist der Konflikt tatsächlich völlig ausgestanden?

Auch wenn es mancher nicht wahr haben will: Beide Messegesellschaften haben sich auf eine Zusammenarbeit verständigt, die einerseits genau dem Wunsch der Branche entspricht und andererseits der Traditionsmesse Husum Wind eine dauerhafte Perspektive bietet. Und die bisherigen Anmeldezahlen für 2015 lassen erwarten, dass die vorgesehenen Ziele erreicht werden. Durch die Zusammenarbeit werden nicht nur beide Standorte gestärkt, sondern eben auch die wichtigste Windmesse Deutschlands im Norden gehalten.

Welche Perspektiven sehen Sie für den Messestandort in Nordfriesland?

Bereits mit der Messe 2015 wird dort die Ausrichtung der Husum Wind erkennbar werden. Ziel ist, eine gute und qualitativ hochwertige nationale Messe anzubieten, die zu einer optimalen Auslastung der Infrastruktur führt. Das Land hat sich in der Summe mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag an einzelnen Infrastrukturmaßnahmen wie dem Bau der Kongresshalle beteiligt und wird im Rahmen seiner Fördermöglichkeiten bei der Umsetzung von einzelnen Projekten im Rahmen der weiteren Profilbildung der Husum Wind eine Unterstützung prüfen. Dazu gibt es einen ständigen Informationsaustausch zwischen dem Wirtschaftsministerium und der Messegesellschaft.

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erstellt am 21.Sep.2014 | 16:03 Uhr

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