Nach Verlustjahren : Deutsche Bank rechnet zum ersten Mal seit drei Jahren wieder mit Gewinn

Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank.
Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank.

Das Gesamtjahr 2018 könnte mit einem Gewinn abgeschlossen werden.

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24. Oktober 2018, 08:42 Uhr

Frankfurt/Main | Die Deutsche Bank will in diesem Jahr nach einer jahrelangen Durststrecke endlich mal wieder Geld verdienen. "Wir sind auf gutem Wege, das Gesamtjahr 2018 mit einem Gewinn abzuschließen – zum ersten Mal seit 2014", sagte der seit April amtierende Konzernchef Christian Sewing am Mittwoch in Frankfurt. Damit äußerte er sich erstmals konkret zu den Gewinnaussichten im laufenden Jahr. Er hatte aber bereits angedeutet, dass es trotz der hohen Kosten für Abfindungen und den Konzernumbau wohl nicht erneut einen Verlust geben wird.

"Wir haben die Kosten im Griff und verfügen über das Kapital, um wieder wachsen zu können", sagte Sewing. Die Bank kämpft derzeit mit dem Spagat, das Geschäft bei sinkender Stellenzahl zu halten beziehungsweise auszubauen. Der Stellenabbau verlaufe nach Plan. Ende des dritten Quartals hatte die Bank 94.717 Vollzeitstellen und damit etwa 700 weniger als Ende Juni. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Stellen unter 93.000 sinken. Bis Ende 2019 sollen es deutlich weniger als 90.000 sein.

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