200 Windräder pro Jahr: Bögl startet Produktion in Osterrönfeld

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16. Juli 2014, 13:33 Uhr

Als „Kathedrale der Windenergie“ hat Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) gestern das neue Werk des Baukonzerns Bögl in Osterrönfeld bezeichnet. Gemeinsam mit Unternehmenschef Johann Bögl nahm Albig die Fabrik in Betrieb. Pro Jahr sollen 200 Windkraftanlagen produziert werden. Bögl (Jahresumsatz: 1,5 Milliarden Euro) hat 55 Millionen Euro investiert.

Als logistisches Drehkreuz will der Baukonzern den von Rendsburg, Osterrönfeld und dem Kreis Rendsburg-Eckernförde betriebenen Schwerlasthafen nutzen. Er befindet sich neben dem Werk. Die von Bögl hergestellten 1000 Tonnen schweren Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von über 140 Metern müssen für die Verschiffung in ihre Einzelteile zerlegt werden. Diese sind bis zu 35 Tonnen schwer.

Mit dem neuen Werk will Bögl sein Geschäft in Nordeuropa ausbauen. Bisher wurden Windkrafträder ausschließlich am Stammsitz Sengenthal in Bayern produziert. In der neuen Fabrik Osterrönfeld sind aktuell 180 Menschen beschäftigt, diese Zahl soll auf 200 steigen. Gesucht werden noch Stahlbetonbauer, Schlosser und Techniker.

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