120 Menschen springen beim Flussbadetag in die Weser

Rund 120 Badefans folgten gestern in Rinteln an der Weser dem Aufruf zum Europäischen Flussbadetag.
Rund 120 Badefans folgten gestern in Rinteln an der Weser dem Aufruf zum Europäischen Flussbadetag.

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13. Juli 2014, 17:19 Uhr

120 Menschen sind gestern bei Rinteln in die 17 Grad kalte Weser gesprungen, um für mehr Gewässerschutz zu demonstrieren. Anlass war der Europäische Flussbadetag – überall auf dem Kontinent gab es zeitgleich ähnliche Aktionen. In Niedersachsen wollten Schwimmer und Umweltschützer außerdem in Hannoversch Münden die Weser als Badeort zurück erobern. In Rinteln legten die Teilnehmer eine Strecke von gut einem Kilometer zurück – teils schwimmend, teils ließen sie sich von der starken Strömung des Flusses auf dem Wasser treiben. Einige Schwimmer hatten zum Schutz vor der Kälte Neoprenanzüge an, andere sprangen auch nur mit der Badehose bekleidet ins kalte Nass. Der jüngste Teilnehmer der Aktion war nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sechs Jahre alt, der älteste 84 Jahre.

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