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Schnee-Chaos auf A1 : Winter-Unfälle: Autos bleiben in Schneewehe stecken

vom

Mehr als 100 Unfälle hat die Polizei am frühen Montagmorgen gezählt. Die Lage auf der A1 ist chaotisch. Mehrere Autos, ein Lkw und ein Bus blieben in einer Schneewehe stecken. Die Autobahn ist teilweise gesperrt.

Ratekau / Wanderup. Starker Schneefall und vereiste Straßen haben am frühen Montag zu zahlreichen Unfällen auf den Straßen in Schleswig-Holstein und Hamburg geführt. Meist blieb es aber bei Blechschäden, wie die Polizei mitteilte. Insgesamt mussten die Beamten über 100 Unfälle aufnehmen.

Besonders stark traf es Ostholstein: Dort ist die Lage weiterhin angespannt, teilt die Polizei mit. Um 5.28 Uhr wurden im Bereich der Autobahnbrücke nahe Ratekau sieben Pkw, ein Bus sowie ein Lkw gemeldet, welche in einer Schneewehe feststeckten.

Sperrungen auf A1

Chaotische Verhältnisse auf der A1: Im Bereich Ratekau in Fahrtrichtung Norden sind mehrere Lkw in die Mittelleitplanke gefahren. Der linke Fahrstreifen ist zurzeit gesperrt. Ein Bergungskran ist angefordert. Sobald dieser eingetroffen ist, wird eine Vollsperrung veranlasst.

Im Bereich Lensahn in Fahrtrichtung Norden hat sich ein Pkw gedreht. Der rechte Fahrstreifen ist gesperrt. Im Bereich um Travemünde und im Zufahrtsbereich zum Skandinavienkai liegen mehrere Fahrzeuge im Straßengraben.

Jugendliche lebensgefährlich verletzt

Bereits am Wochenende gab es viele Unfälle im Norden. In der Nacht zu Sonntag und am Morgen krachte es rund 50 Mal. Allein im Bereich der Polizeidirektion Bad Segeberg gab es bis zum Sonntagmittag rund 40 Unfälle, mehrere Menschen seien dabei leicht verletzt worden. In Neumünster und im Kreis Rendsburg-Eckernförde krachte es am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag rund 30 Mal.

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Sonntagvormittag gegen 10.30 Uhr im Kreis Schleswig-Flensburg. Zwischen Wanderup und Tarp in Höhe Friesick geriet ein 19-jähriger Autofahrer auf der L15  auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern. Das Auto kam auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw. Die 18-jährige Beifahrerin aus dem entgegenkommenden Auto erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ein siebenjähriger Insasse im entgegenkommenden Pkw erlitt einen Schock. Die Fahrbahn war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt.

Lkw verkeilt sich unter Brücke

Auf der A1 bei Bad Oldesloe geriet ein Sattelzug auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern und drehte sich komplett um die eigene Achse. Das Führerhaus verkeilte sich unter einer Brücke hinter der Leitplanke. Der verletzte Fahrer wurde von Notarzt und Rettungssanitätern noch im Führerhaus versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten führte die Polizei den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei.

Auf der Autobahn 1 bei Ratekau ereignete sich um die Mittagszeit ein Unfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen. Ein Streifenwagen der Polizeistation Ratekau hatte sich zur Absicherung auf der Autobahn positioniert. Kurz darauf schlitterten drei weitere Fahrzeuge knapp an dem Funkwagen vorbei. Das vierte Fahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr von hinten auf den Streifenwagen auf. Die beiden Polizisten konnten sich mit einem Sprung hinter die Leitplanke retten. Beide blieben unverletzt.

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