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Flüchtlinge : Wieder Demonstrationen um Flüchtlingsheim in Berlin-Hellersdorf

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Rund 700 Menschen haben sich am Samstag in der Nähe des Flüchtlingsheims in Berlin-Hellersdorf gegen eine Demonstration der rechtsextremen NPD versammelt.

Mit einem Aufgebot von rund 400 Beamten hielt die Polizei beide Seiten auf Distanz. Vereinzelt kam es zu Zwischenfällen, einige Demonstranten wurden nach Polizeiangaben festgenommen.

Mit Trillerpfeifen versuchten die Demonstranten, die etwa 150 NPD-Anhänger zu übertönen. Auf beiden Seiten wurde laut Musik gespielt. An dem Protest gegen die Rechten beteiligten sich auch die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Renate Künast, und die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau von der Linkspartei.

In den vergangenen Tagen hatten sich immer wieder Befürworter und Gegner in der Nähe des Heimes für Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan versammelt. Vereinzelt kam es dabei zu Ausschreitungen. Ein Mann hatte einen Polizisten mit einer Flasche so schwer verletzt, dass der Beamte zu erblinden droht. In der ehemaligen Schule sollen bis zu 200 Flüchtlinge unterkommen.

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erstellt am 24.Aug.2013 | 18:17 Uhr

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