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Westerwelle: Todesfälle in Ägypten «erschüttern und empören»

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Berlin (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und sein Amtskollege aus Katar, Chalid al-Atija, haben sich bestürzt über die Eskalation der Gewalt in Ägypten gezeigt.

Berlin (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und sein Amtskollege aus Katar, Chalid al-Atija, haben sich bestürzt über die Eskalation der Gewalt in Ägypten gezeigt.

«Die neuen Todesfälle erschüttern und empören uns», sagte Westerwelle nach einem Treffen am Samstag in Berlin. Nur ein Dialog und eine stufenweise Abschwächung könnten zu einer Lösung führen. Mit Empörung habe die Bundesregierung auch die erneuten Angriffe auf Christen registriert.

Auch al-Atija forderte ein Ende der Gewalt. «Ecksteine» für eine Lösung seien die Freilassung der politischen Gefangenen, weil für Verhandlungen ansonsten einer Seite der Kopf fehle. Den Namen des von den Militärs abgesetzten Präsidenten Mohammed Mursi nannte er nicht.

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erstellt am 17.Aug.2013 | 02:44 Uhr

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