Mehrere Vermisste : Waldbrände in Kalifornien zerstören mehr als 500 Häuser

Durch einen Waldbrand zerstörte Häuser und Grundstücke in der US-Stadt Redding.
Durch einen Waldbrand zerstörte Häuser und Grundstücke in der US-Stadt Redding.

Verzweifelt mutet der Kampf von Tausenden Feuerwehrleuten gegen die Wald- und Buschbrände in Kalifornien an.

shz.de von
28. Juli 2018, 21:59 Uhr

Sacramento | Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien haben bis Samstag mindestens 500 Häuser zerstört. Neun Menschen werden derzeit vermisst, wie der US-Fernsehsender CBS berichtet. Die Flammen wüteten demnach zuletzt vor allem in der Stadt Redding, die 90 000 Einwohner hat. Auf Filmaufnahmen ist zu sehen, wie ganze Viertel komplett niedergebrannt sind.

Mehr als 7000 Feuerwehrleute kämpften in Kalifornien an der US-Westküste gegen die Flammen. Feuerwehr-Chef Ken Pimlott zufolge fachten starker Wind die Brände immer wieder an. In den vergangenen Tagen hatten bereits zwei Menschen ihr Leben verloren.



Ein Feuerwehrmann starb bei Löscharbeiten im nördlichen Shasta County. Zudem wurde ein Helfer getötet, der einen Bulldozer bediente. Das sogenannte Carr-Feuer schlug Zehntausende Menschen in die Flucht. Nur fünf Prozent der Brände sind unter Kontrolle.

Bei einer Serie von Buschfeuern im vorigen Oktober waren in Nordkalifornien mehr als 40 Menschen gestorben. Zeitweise waren damals 100.000 Menschen vor den Bränden auf der Flucht. Nach Schätzungen wurden damals mehr als 9000 Gebäude zerstört.

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