Motorradausstellung EICMA in Mailand : Vespa präsentiert Elektro-Roller Elettrica und einen „echten“ Roten gegen AIDS

<p>Der Gewinn aus dem Verkauf der limitierten Edition 946 RED kommt wohltätigen Zwecken zugute.</p>

Der Gewinn aus dem Verkauf der limitierten Edition 946 RED kommt wohltätigen Zwecken zugute.

Vespa sorgt für Aufsehen. Im Marketing setzen die Italiener auf Nachhaltigkeit und soziales Bewusstsein.

shz.de von
08. November 2016, 18:04 Uhr

Mailand | Vespa, der legendäre Hersteller von Motorrollern, sorgt zu seinem 70. Geburtstag auf der Mailänder Motorradmesse EICMA 2016 gleich zwei Mal für Aufsehen. Am Dienstag präsentierten die Italiener mit der Vespa Elettrica ihren ersten vollelektrischen Roller – mit Wiedererkennungswert. Mit der Neuentwicklung der Silber-Zweirades will der Hersteller sich den aufkommenden Trends in der urbanen Mobilität widmen. Es sei eine „neue Ikone italienischen Stils“, wirbt man überschwänglich bei Twitter.

Vor allem in den städtischen Räumen will man die Roller als umweltfreundlichere und platzsparende Alternative zum Automobil positionieren. Angesichts der Tatsache, dass Städte wie Oslo sich in wenigen Jahren zu autofreien Ballungszentren entwickeln wollen, sieht das Unternehmen neue Märkte. Die Produktion soll Ende 2017 beginnen. Die Vespa Elettrica wurde von der Piaggio Gruppe, zu der Vespa gehört, entwickelt. Piaggio ist ein renommierter Hersteller von Elektromotoren.

Überdies hat Vespa in Mailand mit der limitierten Edition Vespa 946 RED ein Zweirad mit Verbrennungsmotor präsentiert, dessen Verkaufserlöse der von U2-Frontmann Bono in Leben gerufenen Organisation „Red“ – und damit der Bekämpfung und Vermeidung von AIDS, Tuberkulose und Malarie in Afrika – zugute kommen. Das Fahrzeug im klassischen Design soll lärmreduziert und verbrauchsarm sein.

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