Geschichte : US-Auktionshaus versteigert mysteriöse Akte von Rudolf Heß

Rudolf Heß, aufgenommen mit dem Buch «Jugend» des Autors Ernest Claes in Händen (undatierte Archivfoto). (nur s/w)
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Rudolf Heß, aufgenommen mit dem Buch «Jugend» des Autors Ernest Claes in Händen (undatierte Archivfoto). (nur s/w)

Eine rätselhafte Akte von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß soll in der nächsten Woche in den USA versteigert werden.

shz.de von
07. September 2013, 11:49 Uhr

In dem Hefter liegen 14 Dokumente, offenbar auch der Entwurf eines Friedensvertrages, den Heß 1941 den Briten vorlegen wollte. Das Auktionshaus Alexander Historical Auctions erhofft sich für die Papiere 300 000 Dollar (225 000 Euro).

Teile der Akte wurden in den vergangenen Jahren schon veröffentlicht, viele andere seien aber ebenso unbekannt wie brisant, beteuert das Auktionshaus. Die Verkäufer bezeichnen die Dokumente als «zweifelsfrei echt». Das Bundesarchiv in Berlin hat die Akte ebenfalls geprüft. Aus Sicht der Experten «deutet vieles darauf hin», dass die Akte echt sei. Es gebe keine Anzeichen, dass die Akte eine Fälschung sei.

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